Praktische Hilfe und seelische Gesundheit
Praktisches Wissen: Sicherheit gewinnen, Rücken schonen
Oft sind es die kleinen Tipps, die den großen Unterschied machen. Wie lagere ich jemanden richtig? Wie kommuniziere ich bei Demenz?
Oft sind es die kleinen Tipps, die den großen Unterschied machen. Wie lagere ich jemanden richtig? Wie kommuniziere ich bei Demenz?
Schuldgefühle sind menschlich, aber: Pflege abzugeben bedeutet nicht aufzugeben. Es bedeutet, für eine sichere und professionelle Versorgung zu sorgen. Ihre Rolle bleibt dabei unersetzlich – als vertrauter Mensch, Entscheidungsträger und Begleiter.
Was hilft jetzt:
Als Pflegeperson gelten Menschen, die eine pflegebedürftige Person nicht erwerbsmäßig (also nicht als Job) in deren häuslicher Umgebung unterstützen – meist Angehörige, Freunde und Freundinnen oder Nachbarn. Rechtsgrundlage ist § 19 SGB XI.
Wichtig zu wissen (Leistungen für Pflegepersonen):
Pflegende Angehörige leisten Enormes. Hier finden Sie die wichtigsten Bausteine, um sich Freiräume zu schaffen:
Pflege und Job zu vereinen ist eine Herausforderung. Diese gesetzlichen Möglichkeiten unterstützen Sie dabei:
Wenn plötzlich ein Pflegefall eintritt und Sie sofort handeln müssen:
Wenn Sie mindestens 10 Stunden pro Woche (verteilt auf mind. 2 Tage) pflegen (ab Pflegegrad 2):
An wen wende ich mich zuerst?
Erste Anlaufstellen sind die Pflegekasse der pflegebedürftigen Person (Beratung, Anträge) und der Pflegestützpunkt vor Ort.
Dort erhalten Sie individuelle Unterstützung zu Leistungen, Anträgen und Organisation der Pflege.